Gorilla Trekking in Ruanda

Alkagera National Park

Der Akagera National Park liegt im Nordosten Ruandas und grenzt an Tansania. Als eher kleinerer, wenig touristischer Park ist er ideal für Tagesbesucher

Die einzige Savannenlandschaft und der größte Fluss Ruandas gehören zum Akagera National Park und somit auch die meisten ostafrikanischen Savannentiere. Vor allem während der Regenzeit ist der Park nur mit Allradfahrzeugen oder gleich mit einem Boot befahrbar. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Nationalparks kann man hier oft stundenlang unterwegs sein, ohne einem anderen Jeep zu begegnen. Der große Tourismus ist hier noch nicht eingebrochen.

Als die belgischen Besatzer den Akagera National Park 1934 gründeten, umfasste er noch 2.500 km². Um zusätzliches Weideland für die Rinder zurückkehrender Tutsi-Flüchtlinge zu schaffen, wurde das Naturschutzgebiet 1998 aber auf 1.122 km² zurechtgestutzt. Doch wegen der vergleichsweise geringen Größe eignet sich der Akagera National Park bestens für Tagesbesucher, die nicht in dem Glauben wieder abfahren möchten, etwas Wichtiges verpasst zu haben. Seit der Verkleinerung ist die Parkverwaltung bemüht, die Vermischung von Wildtieren und langhornigen Ankole-Rindern, die man teils zwischen Zebras und Gnus herumspazieren sieht, zu verhindern.

Welche Tiere gibt es?

Rund 525 verschiedene Tierarten leben im Akagera National Park.

Häufig lassen sich Impalas, Steppenzebras, Topis und die kleineren Oribis blicken, seltener trifft man auf Sitatunga-, Pferde- und Elen-Antilopen, Buschducker, Riedböcke, Warzenschweine, Anubis-Paviane und grüne Meerkatzen. In den Gewässern leben Krokodile, Flusspferde, Defassa-Wasserböcke und Kaffernbüffel.
Rund 80 Elefanten konnten den Wilderern entkommen, ebenso wie rund 60 Massai-Giraffen, Tüpfelhyänen, Streifenschakale und Löwen oder Leoparden. Zu den unzähligen Vogelarten im Akagera National Park gehören 44 Greifvogelarten wie der Rötelfalke aber auch Raritäten wie Schuhschnabel, Doppelschnepfen und die Schwarzflügel-Brachschwalbe.

Landschaft & Vegetation

Insgesamt gibt es im Akagera National Park sieben Seen, der größte, Lake Ihema, liegt direkt am Parkeingang. Im von Wasser bestimmten Norden überwiegen grasbewachsene Ebenen und Hügellandschaften, aus denen sich nur einzelne Akazien abheben. Im Süden fährt man durch typische Busch- und Baumsavannen, die teils in Feuchtgebiete und Sümpfe entlang des Akagera Rivers übergehen.

Aktivitäten

Gamedrives folgen unterschiedlichen Routen, die von allem etwas zu bieten haben. Vom Lake Ihema führen Sie durch die Graslandschaft in gebirgigere Regionen.
Für Vogelliebhaber und Hobby-Ornithologen werden spezielle „Birding-Safaris“ angeboten.
Nacht-Safaris eröffnen neue Perspektiven auf nachtaktive Tiere.
Besonders empfehlenswert sind Bootsfahrten auf dem Ihema-See, denn neben zahlreichen Wasservögeln kann man von dieser Warte aus auch durstige Elefanten und Büffel sehen. Zum Sonnenuntergang werden auch „Sundowner Cruises“ angeboten.



Karte von Ruanda