Diese Primatenart gibt es weltweit nur hier im Volcanoes Nationalpark. Auf Trekkingtouren in die Bergwälder können Sie den seltenen Tieren ganz nah kommen
Die Goldmeerkatzen, eher bekannt unter dem englischen Namen Golden Monkeys, zählen laut World Conservation Union zu den bedrohtestn Arten unseres Planeten. Umso erfreulicher ist es, dass sie seit 2004 wieder in den Bergregenwäldern des Volcanoes Nationalparks leben. Diese Primatenart mit dem glänzenden, gold-rötlichen Fell findet man ausschließlich in den dichten Bambuswäldern der Vulkanbergkette, die sich zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo entlang zieht. Die meisten dieser Affen findet man zwar im benachbarten Mgahinga Nationalpark auf ugandischer Seite, doch zwei Gruppen haben sich derzeit in den Wäldern Ruandas niedergelassen.
Ähnlich wie beim Gorilla-Trekking bekommen die Touren-Teilnehmer zunächst ein Breefing von ihrem Guide, mit dem sie anschließend durch die dichten Wälder aufsteigen. Auch zu dem Golden Monkey-Familien führen keine richtigen Wege durch das Dickicht, nur Trampelpfade und entsprechend fest und wasserabweisend sollten Schuhwerk und Kleidung auch sein.
Die Golden Monkey-Familien im Volvanoes National Park sind bereits an menschliche Besucher gewöhnt und während der 60 Minuten Besuchszeit kommen Sie den Tieren wirklich ganz nah! Dennoch zeigen sich die Goldmeerkatzen wesentlich scheuer als die großen Berggorillas und die Beobachter müssen weit mehr Umsicht an den Tag legen. Die agilen, beweglichen Golden Monkeys turnen geschickt durch die Baumkronen, jagen durch Unterholz und sind generell unruhiger als ihre großen Verwandten. Doch gerade die Beobachtung einer solch seltenen, scheuen Tierart begeistert Naturfreunde immer mehr.



Karte von Ruanda