Gorilla Trekking in Ruanda

Gorilla Trekking FAQ's

1. Wie wahrscheinlich ist es, Gorillas zu sehen?

In Ruanda werden Sie 100%ig Berggorillas sehen. Denn von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ist stets ein Ranger bei jeder Familie, der somit den genauen Aufenthaltsort kennt. Ihr Guide steht in Funkverbindung mit diesem Ranger und wird so zielgerichtet zu der Gorillafamilie gelotst.

2. Wie gefährlich sind die Touren?

Wer sich genau an die Anweisungen der Guides und Ranger hält, hat von den Gorillas nichts zu befürchten. Eher gefährlich werden können die wilden Wasserbüffel und Bergelefanten, die durch die Wälder streifen. Zwar sind Begegnungen mit den scheuen Tieren sehr selten, doch diese könnte unangenehm werden. Für den Ernstfall sind Guides und Ranger aber immer bewaffnet.

3. Dürfen auch Kinder am Gorilla-Trekking teilnehmen?

Das Mindestalter für die Teilnahme am Gorilla Trekking in Ruanda ist in aller Regel XX Jahre. Für jüngere Kinder ist vor allem der Aufstieg in die Berge viel zu anstrengend.

4. Wie groß sind die Trekking-Gruppen?

Jede Gorilla-Trekking-Gruppe besteht in der Regel aus 8 Personen plus einem Guide und eventuell einigen Trägern, die sich um das Gepäck der Teilnehmer kümmern.
Im Volvanoes Nationalpark sind es derzeit maximal 10 Gruppen, die je eine andere Gorilla-Familie besuchen. Insgesamt werden pro Tag 80 „Permits“ für den Park vergeben.

5. Wie laufen die Touren ab?

Ein Fahrer holt Sie an Ihrer Lodge ab und fährt mit Ihnen zum Headoffice des Nationalparks. Dort bekommen Sie einen kleinen Morgenimbiss, während Ihr Guide die Zutrittserlaubnis für den Volvanoes Nationalpark einholt. Je nachdem, ob Sie sich eine schwere, mittlere oder lieber leichte Tour zutrauen, werden unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Nach einem Breefing, währenddessen Sie über „ihre“ Gorillafamilie und die Sicherheitsvorkehrungen informiert werden, bringt ein Fahrer die Gruppe in ca. 15 Minuten zum Eingang in den Volvanoes Nationalpark. Von dort beginnen Sie Ihre Wanderung in Begleitung des Guides. Bei der Gorilla-Familie werden Sie dann eine volle Stunde bleiben.

6. Wie viele Tage sollte ich einplanen?

Mit 3 Übernachtungen sind Sie gut beraten. So können Sie zweimal zu den Gorillas wandern oder alternativ, einmal Gorilla-Trekking unternehmen und einmal das von Diane Fossey gegründeten Forschungszentrum besuchen.

7. Muss ich besonders fit sein, um zu den Gorillas zu gelangen?

Sie sollten sich auf alle Fälle zutrauen, auf rund 3.500 Höhenmetern eine Wanderung zu unternehmen. Da es verschiedene Schwierigkeitsgrade gib (s. Punkt 5) ist für jedes Fitnesslevel das richtige dabei. Allerdings gibt es keine Wege durch den Park, nur Trittspuren und von Tieren getrampelte Pfade.
Es ist allerdings ratsam, sich vorher ein paar Tage lang, beispielsweise auf einer Safari, zu akklimatisieren. Personen mit Lungenproblemen ist generell abzuraten.

8. Welche Kleidung/Ausrüstung ist empfehlenswert?

Auf alle Fälle braucht man beim Gorilla-Trecking feste, gut eingelaufene Wanderstiefel oder knöchelhohe Trekkingschuhe, die auch einmal nass werden können. Außerdem eine warme Jacke (in der Höhe kann es auch einmal bis auf 12°C abkühlen!) und evtl. Regenkleidung. Lange Hosen und langärmelige Shirts sind empfehlenswert, zudem sollten Sie ausreichend Wasser und vielleicht einen Snack mitnehmen.

9. Wann ist die beste Reisezeit?

Im Volcanoes Nationalpark, auf rund 3.500 Metern über dem Meer und nahe dem Äquator, kann es eigentlich immer regnen. Generell lässt sich aber in eine feuchtere Jahreszeit (März – Mai) und eine trockenere Periode (Juni-Oktober) unterscheiden.
Gut zu wissen ist aber, dass die Gorilla-Familien in der feuchteren Saison weiter unten am Berg anzutreffen sind, während sie sich in der Trockenzeit in höhere Regionen zurückziehen – das bedeutet eine längere Gehzeit!



Karte von Ruanda