Gorilla Trekking in Ruanda

Volcanoes National Park

Wirkungsstätte von Diane Fossey und Heimat der legendären "Gorillas im Nebel"

Dieser Park gelangte zu Weltruhm, als die legendäre Gorillaforscherin Diane Fossey dort das Leben der Berggorillas studierte und jahrelang unter ihnen lebte. Weltweit ist der Volcanoes National Park ein ebenso bekanntes wie lohnendes Ziel, um diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Auch die von Fossey gegründete Forschungsanstalt Karisoke kann von interessierten Gästen besucht werden. Im Laufe der Konflikte zwischen Ruanda und dem Nachbarland Kongo musste der Volcanoes National Park immer wieder für Besucher geschlossen werden, doch seit 2001 gilt er wieder als sicher. Gemeinsam mit den Schutzgebieten der Nachbarländer misst der Volvanoes National Park rund 420 km².

Um eine klare Trennlinie zwischen Weide- und Kulturland und dem Volcanoes Nationalpark zu ziehen und illegal weidende Herden auszusperren, wurde ein Areal von 125 km² umzäunt. Andersherum können aber auch wilde Tiere wie beispielsweise Büffel so keinen Schaden auf den umliegenden Farmen anrichten.

Welche Tiere gibt es?

Die wichtigsten zu beobachtenden Tiere sind zweifelsfrei die Berggorillas, zu denen täglich nur eine begrenzte Besucherzahl wandern darf. Je nach aktueller Situation können das rund 10 Gruppen sein. Außerdem kann man „Golden Monkeys“ beobachten.

Landschaft & Vegetation

Die tiefen Bergwälder der inaktiven, bis zu 4.500 Meter hohen Vulkankegel zwischen Kongo und Ruanda bestimmen die Vegetation des Volcanoes Nationalparks. Dichter Bambus, flechtenbewachsener Bergnebelwald mit Lobelien und Szenerien bewächst die Hänge bis 4.000 Meter über dem Meer, darüber schließt sich die afro-alpine Trockenzone an. Baumheide und Strohblumen sorgen dort für ein völlig anderes Bild. Am trockensten sind die Monate Juni bis September, aber selbst dann kann es regnen. Wegen der generell hohen Feuchtigkeit ist festes, wasserabweisendes Schuhwerk Pflicht.

Aktivitäten

Ganz oben auf der to do-Liste steht natürlich ein Besuch bei den Berggorillas. Details zu Ablauf und Planung finden Sie unter der Rubrik Gorilla-Trekking.
Auch die Beobachtung der „Golden Monkeys“, der Goldmeerkatzen, ist lohnenswert.
Außerdem können Gäste das Grab der Gorillaforscherin Diane Fossey besuchen, ethno-botanische Wanderungen zum Thema „Heilen und altes Heilerwissen“ und einen Besuch im Kingi Iby‘ Cultural Village unternehmen.



Karte von Ruanda